Was gehört in eine Bewerbung? So überzeugen Sie mit Ihren Unterlagen!

überzeugende Bewerbungsunterlagen

Sie haben die Stellenanzeige für Ihren Traumjob gefunden und möchten sich nun bewerben? Sicher wissen Sie, wie wichtig der erste Eindruck ist. Ihre Bewerbungsunterlagen entscheiden darüber, ob Sie zum Gespräch eingeladen werden oder auf dem großen Stapel der Absagen landen.

Doch welche Dokumente gehören zu „vollständigen Bewerbungsunterlagen“ dazu? Wie ausführlich muss der Lebenslauf sein? Was soll im Anschreiben stehen und was lieber nicht? Schickt man heute überhaupt noch ein Bewerbungsfoto mit?

Wie Sie sich mit Ihren Bewerbungsunterlagen bestmöglich präsentieren und damit Ihrem Traumjob einen großen Schnitt näherkommen, lesen Sie in diesem Artikel.

 

Welche Dokumente gehören in eine Bewerbung?

Häufig bewerben Sie sich heute online, das heißt, Sie laden Ihre Bewerbungsunterlagen direkt über ein Formular auf dem Stellenportal oder der Unternehmenswebsite hoch. Meist ist dann genau angegeben, welche Unterlagen in welchen Dateiformaten benötigt werden.

Aber was, wenn Sie Ihre Unterlagen per Post schicken? Oder wenn dort nur steht „vollständige Bewerbungsunterlagen“? Was ist damit genau gemeint?

Unbedingt notwendig sind bei jeder Bewerbung:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • wichtigste Zeugnisse (letzte Arbeitszeugnisse, Ausbildungszeugnis, ...)

Was Sie bei den einzelnen Dokumenten beachten müssen, lesen Sie weiter unten.

Außerdem können Sie folgende Dinge hinzufügen, wenn Sie es wollen oder es in der Stellenanzeige gefordert wird:

  • Bewerbungsfoto
  • Arbeitsproben (nur bei bestimmten Berufen sinnvoll)
  • Bescheinigungen über Weiterbildungen

 

Deckblatt ja oder nein?

Bei besonders umfangreichen Bewerbungsunterlagen kann ein Deckblatt sinnvoll sein, um dem Personaler den Überblick zu erleichtern. Es ist aber kein Muss.

Wenn Sie ein Deckblatt erstellen wollen, achten Sie darauf, dass es optisch ansprechend und übersichtlich gestaltet ist. Auf dem Deckblatt sollten Ihre Kontaktdaten stehen sowie die genaue Bezeichnung der Stelle, auf die Sie sich bewerben. Hier kann auch das Bewerbungsfoto platziert werden. Dann folgt eine Übersicht der Unterlagen in der Bewerbungsmappe.

 

Tipps für Ihre Bewerbungsunterlagen

Ihre Bewerbungsunterlagen sollten einen guten Eindruck machen. Dazu gehört nicht nur die richtige Reihenfolge, sondern auch, dass sie inhaltlich überzeugen und ansprechend aussehen. Auf die folgenden Punkte sollten Sie besonders achten.

 

Das Bewerbungsschreiben

Das Bewerbungsschreiben wird auch Anschreiben oder Motivationsschreiben genannt. Hier erklären Sie, warum Sie sich genau für diese Stelle bewerben. Folgende Fragen helfen Ihnen dabei, dem Personaler zu vermitteln, weshalb genau Sie die richtige Person für die ausgeschriebene Stelle sind:

  • Was ist Ihre Motivation?
  • Wollen Sie in diesem Unternehmen arbeiten, weil es international und innovativ ist?
  • Sind Sie selbst von den Produkten überzeugt und möchten daher für das Unternehmen arbeiten?
  • Reizt Sie die ausgeschriebene Stelle wegen der vielfältigen und spannenden Aufgaben?
  • Können Sie in dem Job genau das machen, auf das Sie sich in den letzten Jahren spezialisiert haben?

 

Das Anschreiben ist das Herzstück Ihrer Bewerbungsunterlagen. Hierfür sollten Sie sich am meisten Zeit nehmen. Vor allem muss das Anschreiben für jede Stelle neu angepasst werden. Vermutlich können Sie einige Sätze übernehmen, aber ein erfahrener Personaler merkt sofort, wenn Sie den gleichen Text für Bewerbungen bei unterschiedlichen Firmen verwenden.

Was genau in ein Bewerbungsschreiben gehört und was Sie dabei beachten sollten, lesen Sie in unserem Blogartikel „Tipps für ein überzeugendes Bewerbungsanschreiben“.

 

Der Lebenslauf

Der Lebenslauf zeigt übersichtlich alle beruflichen Stationen sowie weitere Zusatzinformationen und Qualifikationen. Er sollte nicht länger als maximal drei Seiten sein und immer aktuell gehalten werden.

Die Stationen Ihres Lebenslaufs ändern sich zwar nicht, aber neue kommen hinzu. Außerdem sollten Sie für jede Bewerbung prüfen, ob Sie die wichtigsten Informationen zu Ihren bisherigen Arbeitsstellen genannt haben. Je nachdem, welche Aufgaben in der Stellenanzeige genannt werden, sollten Sie überprüfen, ob Sie diese bei vorherigen Anstellungen nicht auch schon erledigt haben und das entsprechend ergänzen.

Für die meisten Bewerbungen ist es üblich, einen tabellarischen Lebenslauf in umgekehrter chronologischer Reihenfolge zu erstellen. Das heißt, Sie beginnen mit der aktuellen bzw. letzten Anstellung und reisen sozusagen in der Zeit rückwärts. Anschließend folgt der Abschnitt Schule und Ausbildung. Danach ist Platz für Weiterbildungen, zusätzliche Fähigkeiten und evtl. Hobbies.

Mehr zu den verschiedenen Formen von Lebensläufen sowie zu den einzelnen Abschnitten erfahren Sie in unserem Blogartikel „Lebenslauf richtig schreiben – Aufbau, Tipps und Tricks“.

 

Das Bewerbungsfoto

Wenn Sie möchten, können Sie Ihren Bewerbungsunterlagen ein Bewerbungsfoto beifügen. Das ist jedoch freiwillig und darf vom Unternehmen nicht gefordert werden. Das Bewerbungsfoto können Sie in den Lebenslauf oder auf dem Deckblatt platzieren.

Investieren Sie in ein professionelles Bewerbungsfoto vom Fotografen. Auf keinen Fall sollten Sie einen Schnappschuss aus der Freizeit verwenden. Auch ein biometrisches Passbild ist ungeeignet. Ein professionelles Bewerbungsfoto zeigt Sie im Businessoutfit mit ruhigem Hintergrund. Es sollte nicht älter als ein Jahr sein. Üblich sind Bilder im Hochformat mit ca. 4,5 x 6 cm Größe. Wenn Sie ein Deckblatt erstellen, können Sie auch ein etwas größeres Bild nehmen.

 

Zeugnisse und Zertifikate

Zeugnisse belegen die Aussagen, die Sie im Anschreiben sowie im Lebenslauf gemacht haben. Daher sollten Sie sowohl die letzten Arbeitszeugnisse als auch die wichtigsten Zeugnisse aus der Schule (Abschlusszeugnis) und Ausbildung beilegen. Haben Sie viele Zeugnisse und Bescheinigungen, sollten Sie wählen: Welche davon sind für Ihre zukünftige Arbeitsstelle relevant? Als Faustregel gilt: Alle Qualifikationen, die Sie im Anschreiben nennen, sollten auch dokumentiert sein. Wenn Sie sich aus ungekündigter Stelle bewerben, ist es allerdings normal, dass Sie dafür noch kein Arbeitszeugnis besitzen.

Achtung: Schicken Sie nie Originalzeugnisse! Es ist in vielen Unternehmen nicht üblich, die Bewerbungsunterlagen zurückzuschicken. Machen Sie also immer Kopien. Meistens reichen hier normale Kopien aus, nur in seltenen Fällen werden beglaubigte Kopien von bestimmten Dokumenten gefordert.

 

Fazit

Ihre Bewerbungsunterlagen sind der erste Eindruck, den der Personaler von Ihnen bekommt. Daher sollten Sie besonders darauf achten, vollständige Bewerbungsunterlagen einzureichen, die keine Fehler enthalten. Lassen Sie möglichst jemand anderen noch einmal Korrektur lesen. Prüfen Sie vor dem Abschicken, ob Sie alle in der Stellenanzeige geforderten Unterlagen mitschicken. Stellen Sie sich in Ihren Bewerbungsunterlagen in einem guten Licht dar, übertreiben Sie jedoch nicht. Das kommt meist spätestens im Vorstellungsgespräch zum Vorschein.

Bleiben Sie authentisch und zeigen Sie ruhig Ihre Persönlichkeit. So können Sie am besten punkten und sind Ihrem Traumjob einen wichtigen Schritt näher!

 

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